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Ryad Assani-Razaki
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Ryad Assani-Razaki (* 4. November 1981 in Cotonou, Benin) ist ein franko-kanadischer Schriftsteller, der als Informatiker in Toronto und Montreal lebt. Als Afrokanadier schreibt Assani-Razaki auf Französisch und ist durch einen ErzĂ€hlband Deux cercles (2009) und einen Roman La main d'Iman (2011), deutsch Iman, ĂŒber das Leben afrikanischer Straßenkinder und ihre SehnsĂŒchte hervorgetreten. 2017 erschien seine Kurzgeschichte Olaosanmi in der Anthologie L'Amour Toujours L'Amour. Junge französische Liebesgeschichten.cite-ref-1[1]

Contents

‱ Leben
‱ Deux cercles
‱ Iman
‱ Ehrungen
‱ Quellen
‱ Weblinks

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Leben

In der grĂ¶ĂŸten Stadt des westafrikanischen Benin als Sohn eines Informatikers und einer mit der Literatur verbundenen Mutter 1981 geboren,cite-ref-2[2] kam Assani-Razaki 1999 in die USA und begann ein Studium der Informatik an der University of North Carolina. Er ĂŒbersiedelte 2004 nach Kanada und erwarb seinen Magister in diesem Fach an der UniversitĂ© de MontrĂ©al, Provinz QuĂ©bec. Zurzeit ist er als Informatiker in Toronto tĂ€tig.

Bereits in der frĂŒhen Jugend begann er zu schreiben. 2009 veröffentlichte er ein bisher nicht ins Deutsche ĂŒbersetztes Buch mit Kurzgeschichten Deux cercles (Zwei Kreise) und wurde dafĂŒr mit dem Trillium Book Award geehrt. RegelmĂ€ĂŸig besucht er seine alte Heimat Benin. FĂŒr seinen ersten Roman La main d'Iman (dt. Iman) – er spielt in einem ungenannten afrikanischen Staat – hat er dort ĂŒber Jahre den Stoff, den er literarisch darstellen wollte, zusammengestellt, indem er mit sonst ungehörten Menschen in Ă€hnlichen Situationen sprach. FĂŒr diesen in Kanada 2011, in Frankreich 2013 und in Deutschland, ĂŒbersetzt von Sonja Finck, 2014 veröffentlichten Roman hatte er 2011 den mit 10.000 kanadischen Dollar dotierten Robert-Cliche-Preis (Le Prix Robert-Cliche) erhalten, eine Auszeichnung, die seit 1979 jeweils fĂŒr eine anonym vorgelegte frankokanadische literarische Arbeit vergeben wird. Einige der PreistrĂ€ger sind in Kanada und darĂŒber hinaus bekannt geworden.cite-ref-3[3]

Der Schriftsteller nennt als literarische Vorbilder: die afroamerikanische LiteraturnobelpreistrĂ€gerin Toni Morrison, die französischen Autorinnen Nathalie Sarraute und Annie Ernaux, den auf Trinidad geborenen, in Großbritannien lebenden LiteraturnobelpreistrĂ€ger V. S. Naipaul, dessen Vorfahren aus Indien kamen, und die US-amerikanische PulitzertrĂ€gerin mit indischen Wurzeln Jhumpa Lahiri, Menschen, die ĂŒber andere Menschen schreiben. Auch Romane der deutschen Schriftstellerin Christa Wolf habe er gelesen.cite-ref-4[4]

Literarisches Werk

Deux cercles

In den bisher auf Französisch vorliegenden ErzĂ€hlungen Deux Cercles (Zwei Kreise) schildert Assani-Razaki die fiktiven Schicksale einzelner Menschen, die aus Afrika in den Westen eingewandert sind und sich aus verschiedenen GrĂŒnden zurĂŒckgesetzt und ausgegrenzt fĂŒhlen und tatsĂ€chlich solche frustrierenden Erfahrungen machen. Der Autor sieht GrĂŒnde dafĂŒr auch in der Person des Einwanderers, z. B. mangelnde Sprachkenntnisse, die jede Restaurant-Bestellung zu einem Abenteuer werden lassen; oder einen sozialen RĂŒckzug in die spĂ€rlich möblierte Klein-Wohnung, wohl aus seelischen GrĂŒnden, weil ein Emigrant, der alles hinter sich gelassen hat, keinen Sinn im Leben mehr sieht, heimatlos wie er sich fĂŒhlt mit seinen Erinnerungen. In seiner Buchvorstellung fasst Jean-Luc Doumont den Ansatz Assani-Razakis zusammen; in einer Welt, die mehr und mehr an ein globalisiertes Dorf erinnere, sollten wir uns trotz der Differenzen hinsichtlich unserer Überzeugungen und Vorurteile annĂ€hern und Kompromisse schließen. Die zwei Kreise versinnbildlichten fĂŒr den Schriftsteller einmal die unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen HintergrĂŒnde von Einheimischen und Immigranten, die sich miteinander verflechten sollten, und die jeweilige zunĂ€chst gegensĂ€tzliche individuelle Geschichte. Doch welche Schwierigkeiten und Frustrationen entstehen im Alltagsleben fĂŒr die Einwanderer aus der „Fremde“ und sind Unausgewogenheit und Konfrontation unvermeidlich?cite-ref-5[5]

Iman

Handlungsabriss

Die rettende Hand Imans ergreift den kleinen Toumani, sechs Jahre alt, und zieht ihn mĂŒhsam aus dem tiefen Loch auf einer MĂŒllflĂ€che, wo hinein ihn sein alkoholisierter Sklavenhalter geworfen und fast unrettbar eingesperrt hat. Seine Eltern hatten ihn vom Land in die Stadt verkauft, fĂŒr 23 Euro. Toumani ĂŒberlebt, jedoch einbeinig, denn Ratten hatten an dem halbtoten Kind genagt. Die beiden werden unzertrennliche Freunde.

„[Ich, Toumani,] hörte sein Lachen, das ich nie vergessen wĂŒrde. Es explodierte in meinen Ohren und holte mich ins Leben zurĂŒck.“

–

Deutsche Ausgabe, S. 36

Um sie herum eine grĂ¶ĂŸere Clique von Gleichaltrigen, Straßenkinder aus den Slums der Großstadt, die sich ĂŒberwiegend mit Hilfsarbeiten am Leben halten, bisweilen auch jenseits der LegalitĂ€t. Iman bringt seinem Freund Lesen und Schreiben bei, das Laufen mit einer KrĂŒcke, er verschafft ihm einen Rollstuhl und fĂ€hrt ihn darin.

„Wie kann ich Ihnen begreiflich machen, was ich fĂŒr ihn empfand? Ich verdanke ihm alles, sogar mein Menschsein. Die Freundschaft machte nur einen Bruchteil unserer Beziehung aus, sie war nichts als die Spitze eines riesigen Eisbergs“

–

S. 145

Zwei Generationen zurĂŒck: Imans Großmutter, eine Pilgerin nach Mekka, weltabgewandt, ihr Leben dem Gebet gewidmet. Imans Mutter, die sehr jung eine Liaison mit einem Ă€lteren Weißen hatte, aus der Iman hervorgegangen ist. Beeindruckt und geködert wurde sie von dem Mann aus dem Westen durch eine Fahrt in seinem Angeber-Auto. LĂ€ngst ist der Weiße zurĂŒck nach Europa zur angetrauten Ehefrau. Die Mutter hadert mit ihrem Schicksal, sie verstĂ¶ĂŸt Iman, als er grĂ¶ĂŸer wird, weil sie seinen Willen nicht brechen kann. Erst viele Jahre spĂ€ter, als es um seine Rettung geht, wird sie sich wieder um ihn kĂŒmmern:

„TrĂ€nen liefen ihr ĂŒber die Wangen. ‚Mein Sohn ist hinter dieser TĂŒr?‘ – ‚Ja.‘ – Sie klammerte sich an das GelĂ€nder... ‚Ich kann nicht... Weißt du, Alissa, manchmal ist es einfach zu spĂ€t.‘ – Nach einer Weile stand ich auf und strich mein Kleid glatt. Ich hatte das GefĂŒhl, achtzig Jahre alt zu sein. Aber hatte ich mir nicht ebenfalls den Schmerz mehrerer Generationen auf die Schultern geladen?“

–

S. 279

Iman und Toumani, die beiden mĂ€nnlichen Helden des Romans, bewĂ€ltigen gemeinsam die Jahre des Heranwachsens, auf der Straße und im Slum. Sie bilden, bei aller Liebe, zugleich ein Gegensatzpaar: Iman trĂ€umt unruhig von Europa, um dem hiesigen Elend zu entkommen; Toumani ist klar, dass er seine Zukunft im Rahmen dieses Landes finden muss, zwischen den Menschen, so wie sie sind.

In der zweiten RomanhĂ€lfte gibt es Zuspitzungen: die beiden streiten sich um die dritte Protagonistin des Romans, die gleichaltrige Alissa, die in einer NĂ€hwerkstatt lernen darf, deren Ausbeutung durch die Besitzerin gleichzeitig plastisch geschildert wird. Auch sie wurde einst von ihren Eltern in die Stadt verkauft und traf schon damals Toumani bei derselben „Vermittlerin“. Sie konnte mit den Problemen anders umgehen. Ihre Freiheit ist vor allem eine innere, in ihrem Bewusstsein vorhandene.

Zugleich gibt es fĂŒr die Jungen Ärger mit Polizei und MilitĂ€r, da die ganze Bande immer mehr ins Kriminelle abrutscht und die GewaltverhĂ€ltnisse in der Clique die beiden in die Auseinandersetzungen hineinziehen. Gewalt ist jetzt das beherrschende Thema. Zum Schluss kann Iman das Schiff nach Europa besteigen, das Ende bleibt offen, denn es gibt fĂŒr die drei Protagonisten „kein Scheitern und keinen Erfolg“, sie stehen an einem „Scheideweg“, betont der Autor, „TĂŒren bleiben offen“.

ErzÀhlperspektive und ErzÀhlweise

Der Roman ist wie ein Puzzle angelegt, immer andere ErzĂ€hlstimmen kommen zu Wort. Die ErzĂ€hlperspektive wechselt in jedem Kapitel. Vier der fĂŒnf Romanfiguren treten als Ich-ErzĂ€hler auf, nur der titelgebende Protagonist Iman nicht, dessen Bild auf den unterschiedlichen Schilderungen der anderen beruht. Die Zeichnung der Charaktere ist prĂ€zise, psychologisch einleuchtend. Die elenden VerhĂ€ltnisse Afrikas, der Autor nennt das Buch auch einen Roman Afrikas, kommen zur Sprache, insbesondere die Gewalt der zwischenmenschlichen VerhĂ€ltnisse als Spiegel der gesellschaftlichen wird deutlich. In Äußerungen zu seinem Buch hebt Assani-Razaki hervor, dass er darin auch ein tragisches Schicksal, das „Drama“ dieses Kontinents sieht, das sich ĂŒber Generationen fortsetzt. Der einzelne kann sich nur schwer davon befreien, und die Flucht in reiche LĂ€nder ist mit unklarem Erfolg behaftet.

„Man sagt, der Mensch habe sein Schicksal in der Hand, aber das ist eine LĂŒge. Meist ist das Schicksal bloß die Spitze eines Speers, den jemand mehrere Generationen zuvor abgeworfen hat.“

–

Seite 41

Innerer Reichtum der Protagonisten steht gegen ihre Ă€ußere Armut, Liebe gegen RĂ€uberei und brutale Gewalt, Kraft und Hoffnung gegen tiefe Verzweiflung, und solche ZustĂ€nde gibt es stets bei derselben Person. Assani-Razaki malt in sehr genauer, gut verstĂ€ndlicher Art und Weise die GrĂŒnde und die GefĂŒhle aus, welche Afrikanerinnen (hier: die Mutter, als Wunsch hinter ihrer AffĂ€re) und Afrikaner (hier: ihren Sohn) dazu bringen, ein wackeliges Boot nach Europa zu besteigen und ihr Leben fĂŒr ein ungewisses Schicksal zu riskieren.

Im August 2011 hat sich die Journalistin JosĂ©e Lapointe in La Presse (Kanada) ausfĂŒhrlich auf der Grundlage von Assani-Razakis Schilderungen zu Iman geĂ€ußert. Seit er in Amerika lebt, sei er besuchsweise öfter nach Benin zurĂŒckgekehrt und habe dort solche Geschichten gehört, von denen einige in das Buch eingegangen sind. Der Autor sprach mit vielen Menschen in den Bidonvilles großer StĂ€dte. Er konnte das Vertrauen dieser Menschen erwerben, auf deren Worte sonst niemand hört, und ihren Erfahrungen im Buch eine Stimme geben. Assani-Razaki betont laut JosĂ©e Lapointe, dass er den Jungen Iman bewusst als eine „leere HĂŒlse“ gezeichnet hat, ĂŒber den wir fast alles nur durch die Spiegelung im Denken seiner Mitmenschen erfahren, also durch deren Anschauung gefiltert. Jedes Kapitel bringt auf diese Weise eine andere Perspektive auf Iman; jedoch soll es nicht gelingen, zum Kern der Persönlichkeit Imans vorzudringen, sage der Autor.cite-ref-6[6]

„Iman ist leer. Alle schöpfen aus ihm, jeder benutzt ihn zu seinen eigenen Zwecken“

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Ryad Assani-Razaki, zit. nach: Josée Lapointe:

le rĂȘve d'ailleurs

, La Presse, 26. August 2011

Der Autor vermeidet sprachlich lokale BezĂŒge, um keine Distanz zum Leser aufzubauen und die Identifizierung mit seinen Figuren zu erleichtern. Deshalb habe jede Person ihre eigene Stimme, die zu ihr passt. Sein Thema, so Assani-Razaki, sind universelle menschliche Probleme, die er realistisch, nicht exotisch darstelle; er wolle keine Klischees bedienen; die Mystifizierung der Herkunft eines Menschen lehne er ab. Dementsprechend gab es keine Übersetzungsprobleme, was die Sprachebene anbelangt.cite-ref-7[7]

Thematische Schwerpunkte des Romans

Weiß-Sein

Iman trifft die junge Weiße Anna, einen Feriengast. Sie setzt ihm den Floh ins Ohr, dem Elend nach Europa zu entfliehen. Aber hat ein Straßenkind in Afrika das Menschenrecht auf GlĂŒck? Die meisten Leute im Buch sehen das skeptisch, und sie warnen Iman vor allem vor einer weißen Frau, die in ihm trĂŒgerische Hoffnungen auf ein gemeinsames Leben in Europa weckt. Iman sagt:

„Die Welt gehört uns allen, Toumani,“

–

Seite 168

aber Toumani denkt:

„Ich hĂ€tte ihn gerne ausgelacht, aber ich war dafĂŒr viel zu traurig... Mir ging auf, wie viel Macht die Weißen ĂŒber uns haben. Sie entscheiden, was uns antreibt und was uns bewegt. Heute wie zur Zeit der Sklaverei beruht ihre StĂ€rke darauf, dass sie alles kaufen können. Einen Menschen beherrscht man am besten, indem man das kontrolliert, was ihn glĂŒcklich macht. Die Weißen beherrschen uns, indem sie uns unsere eigenen TrĂ€ume verkaufen.“

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Seite 168f.

Schwarz-Sein

Durch die Auswanderung, die Iman erstrebt, lehnt er sich auf gegen das elende Schicksal der Straßenkinder im eigenen Land, eine individuelle Flucht nach Europa. Das findet Toumani einen Irrtum. Iman sieht unter den Schwarzen keine Kraft zur Verbesserung. Assani-Razaki lĂ€sst Iman in ironischer Weise sagen:

„Sieh hin! Dann siehst du das Elend. Oder vielleicht siehst du es auch nicht, weil es in uns drin steckt. Wir können das Elend nicht besiegen. Es liegt uns im Blut, es lĂ€sst unsere Herzen schlagen. Wir spĂŒren es nicht einmal mehr, weil es unter unserer Haut sitzt. Unsere schwarze Haut ist dieses Elend. Und warum? Weil wir es nicht anders wollen, Toumani!“

–

Seite 167

Toumani sieht seine offene Zukunft in Afrika:

„Iman stellte mir viele Fragen: Wo kam ich her? Seit wann war ich in der Stadt? Auch wenn ich die Antworten nicht wußte, fĂŒhrten mir seine Fragen vor Augen, dass ich von irgendwoher stammte und dass ich ein Mensch war. Im Grunde machte mich erst Iman zum Menschen“

–

S. 130

In einem Interview mit dem „MĂŒnchner Feuilleton“ antwortete Assani-Razaki auf Fragen zu seiner Hoffnung fĂŒr Afrika:

„Ich sehe Anzeichen dafĂŒr, dass die Menschen auf allen Ebenen der Gesellschaft eine VerĂ€nderung wĂŒnschen. Ob sie die Kraft besitzen, sie zustande zu bringen, wird sich zeigen. Es bedarf eines besonderen Typs von FĂŒhrerschaft, um die wirtschaftliche und politische UnabhĂ€ngigkeit zu gewinnen, die notwendig ist, damit sich die Lebensgrundlagen der Menschen verbessern... Alles beginnt mit der geistigen Einstellung, dem Willen zur VerĂ€nderung und dem Glauben, dass es möglich ist... Mir scheint, dass das neue Ziel jener Afrikaner, die sich (sc. im Westen) niederlassen, wie auch jener, die nach Afrika zurĂŒckkehren, darin besteht, den Afrikanern Perspektiven zu eröffnen, damit sie nicht mehr die Notwendigkeit empfinden, nach Europa zu gehen. Das bedeutet, Afrika als einen wirtschaftlichen Partner zu betrachten und nicht als einen fĂŒr immer verschuldeten Bettler. Gelingen kann dies durch die neuen Kommunikationsmittel und das steigende Bewusstsein fĂŒr eine Welt, die grĂ¶ĂŸer ist als die Achse Europa-Afrika.“

–

Im Interview mit Ruth RenĂ©e Reif, MĂŒnchner Feuilleton, MĂ€rz 2014

Straßenkinder und Kinderarbeit

Vergleicht man den Roman mit anderen, thematisch Ă€hnlichen BĂŒchern, so fĂ€llt auf, dass der Autor seine Figuren völlig eigenstĂ€ndig und zweckfrei agieren lĂ€sst. WĂ€hrend die BĂŒcher ĂŒber Straßenkinder in armen LĂ€ndern, die in Deutschland zahlreich erschienen sind, fast immer eine pĂ€dagogische oder politische Absicht haben, also VerstĂ€ndnis oder gesellschaftliche AktivitĂ€t bei uns erzeugen wollen, und bisweilen das karitative Ziel erkennen lassen, den Leser an Hilfsprojekten zu beteiligen, so fehlt diese Absicht bei Assani-Razaki. Die Welt der Weißen ist ein VerhĂ€ngnis – der weiße Vater Imans macht sich davon –, oder sie ist wenig begrĂŒndete Hoffnung eines FlĂŒchtlings. Niemand weiß, was Iman in Europa erleben wird, wenn er denn dort ĂŒberhaupt ankommt.

Einmal wird das Thema der FlĂŒchtlinge im Roman von einem Mann angesprochen, der nach Afrika zurĂŒckgekehrt ist und sein Exil in der Welt der Weißen negativ sieht:cite-ref-8[8]

„Obwohl ein alter Heimkehrer aus Europa den Jungen in Benin erzĂ€hlt: Es gab eine Zeit, in der ich nicht mehr wusste, was es heißt, ein Mensch zu sein.“

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Peter Pisa,

Der Bub kostete 23 Euro. Assani-Razakis Schrei aus Afrika verrĂ€t, warum Menschen trotz Warnung nach Europa flĂŒchten.

Da der Autor das Leben, die WohnverhĂ€ltnisse und die TĂ€tigkeiten der Kinder bzw. Jugendlichen genau und anschaulich schildert, ergĂ€nzt der Roman auf literarische Weise die BĂŒcher ĂŒber Straßenkinder und Kinderarbeit.

„(Hier) interessiert die Spanne, die fĂŒr das Straßenkind in der afrikanischen Stadt zwischen Überleben und Leben liegt. Welche – auch inneren – Möglichkeiten hat Toumani, nicht nur zu ĂŒberleben, sondern Leben zu gestalten?“

–

Bernadette Conrad, NZZ vom 8. MĂ€rz 2014

Der Autor geht auf die HĂ€rte seiner Schilderungen ein. Toumani erlebte Ă€ußerste, lebensbedrohende Gewalt; und das wollte er nicht beschönigen. In vielen LĂ€ndern der Welt gibt es auch heute Kindersklaven:

„Wenn du ihnen dein Ohr leihst, erzĂ€hlen die Leute genau solche harten Sachen. Mein Buch ist da noch gemĂ€ĂŸigt. Ich will auch kein Mitleid wecken. Ich rede ĂŒber die Dinge, so wie sie wirklich sind. Nichts ist ĂŒbertrieben, nicht das Leben in der Bidonville, nicht das VerhĂ€ltnis zwischen der Hausherrin und ihren Angestellten, noch die Gewalt innerhalb der Gangs.“

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Ryad Assani-Razaki, zit. nach: Josée Lapointe:

le rĂȘve d'ailleurs

, La Presse, 26. August 2011

Das Thema „Kinderarbeit“ fĂŒhrte auf vielen Veranstaltungen der deutschsprachigen Lesereise zu Nachfragen. In Hamburg sagte Assani-Razaki dazu:

„Mit Hilfe eines Systems der gegenseitigen Hilfe und SolidaritĂ€t entfliehen Kinder aus dem Land (sc. fernab der StĂ€dte) der hohen Kindersterblichkeit und bekommen in der Stadt eine Chance auf Ausbildung. Sie arbeiten im Haushalt, bekommen im Gegenzug Unterkunft und Verpflegung. Im Ausland werden (sc. jedoch nur) die FĂ€lle von Missbrauch und Gewalt bekannt.“

–

Im Buchladen Osterstraße, MĂ€rz 2014

. Übersetzung Sonja Finck

Assani-Razaki geht es auch um die Wege und die Gedanken, die noch im Heimatland zur Auswanderung fĂŒhren. Was lĂ€sst Menschen auf einen solchen Wunsch kommen? Was sind die Wurzeln der Sehnsucht? Im Westen sehen wir meistens das Ende dieser Reisen: die BootsflĂŒchtlinge, die Lager fĂŒr Ankommende. Aber was ist vorher passiert? Das verstehen wir nicht. Auch Iman will nicht glauben, dass er einem Gespenst folgt. Denn hinter dem Traum ist das Nichts: eine Wirklichkeit, die kein Mensch akzeptieren kann. Das Ganze ist eine Sache des Denkens, der Kultur. Und trotz allem setzt sich die Geschichte der afrikanischen Emigration immer weiter fort, von einer Generation zur anderen. Schließlich ging es darum, glaubwĂŒrdige Einzelpersonen darzustellen, keine Archetypen:

„Toumani zum Beispiel ist kein schlechter Mensch. Er ist das Ergebnis all dessen, was andere Menschen ihm angetan haben“

–

Josée Lapointe:

le rĂȘve d'ailleurs

, La Presse, 26. August 2011

Solche Kinder, denen das Leben ĂŒbel mitspielt, will Assani-Razaki lebensecht darstellen, mit allem ihrem Herzklopfen vor Angst, aber auch ihrer Kraft. Sie betrachtet er als den Kern des Buches Iman.

WĂ€hrend seiner Lesereise im MĂ€rz 2014,cite-ref-9[9] welche elf Stationen umfasste, darunter ZĂŒrich, Berlin, Freiburg, MĂŒnchen, Hamburg, DĂŒsseldorf, die Leipziger Buchmesse und die Lit.Cologne, unterstrich Assani-Razaki, er habe in seinem Roman, durchaus auch GlĂŒcksmomente im Leben der drei Protagonisten dargestellt: z. B. das Kennenlernen von Toumani und Alissa als junge Kinder. Ebenso bedeute der Verkauf von Kindern, die traditionell in ihren eigenen Familien mitarbeiteten, nicht immer Kindersklaverei, vielmehr könnten solche Kinder im Idealfall einen Beruf erlernen im Tausch gegen hĂ€usliche Dienstleistungen.cite-ref-10[10]cite-ref-11[11]

Titel, KapitelĂŒberschriften, Schutzumschlag

‱ Der französische Titel La main d'Iman (wörtliche Übersetzung: Die Hand Imans) symbolisiert die helfende Hand, die Iman Toumani reicht. „Iman“ ist ein Anagramm von „main“ (Hand).
‱ „Iman“ (arabisch) heißt Glaube, hier an eine bessere Zukunft.
‱ Graphisch auch im deutschen Inhaltsverzeichnis dargestellt, bilden die Anfangsbuchstaben der Kapitel untereinander gereiht das Wort „Immigration“.
‱ Der Umschlag zur deutschen Ausgabe von Julie August betont das Thema der HĂ€nde, die im Originaltitel vorkommen, durch drei hochgereckte HĂ€nde zweier afrikanischer Jugendlicher.cite-ref-12[12]

Rezeption im deutschsprachigen Raum

Der Roman Iman wurde von der deutschsprachigen Literaturkritik stark beachtet, fĂŒhrende Zeitungen und Sender rezensierten ihn im Kulturteil.cite-ref-13[13]

Im Wiener Kurier empfiehlt Peter Pisa den Roman Iman als „Schrei aus Afrika“, der verrate, warum Menschen trotz Warnung nach Europa flĂŒchteten. „Wie viel muss man sehen, hören, lesen, damit es unmöglich ist, Mauern zu bauen (in Afrika, auf dem Meer, in den Köpfen)?“ Der Autor vereinfache die komplizierten „GefĂŒhlskĂ€mpfe“ aus verschiedenen Perspektiven nicht.cite-ref-14[14]

Thomas Andre nimmt in seiner Buchbesprechung: Geschichte einer Flucht aus Afrika auf Spiegel online ebenfalls Bezug auf das aktuelle FlĂŒchtlingsproblem an den EU-Grenzen und bezeichnet Iman als eine „Symbolfigur unserer Gegenwart“ fĂŒr die zahlreichen Menschen, die die oft mit dem Leben bezahlte Flucht ĂŒber das Meer nach Europa hoffnungsvoll auf sich nehmen, dort aber keine gute Zukunft zu erwarten haben. Der Autor erzĂ€hle individuelle Geschichten vor „Lampedusa“ in seinem „moralischen“ Roman ĂŒber Afrika, aber auch ĂŒber Europa. Im letzten Teil sei der allegorische Text zu dramatisch und pathetisch geschrieben, insgesamt zu konventionell.cite-ref-15[15]

Die Jugend des Auswanderes betitelt Carola Ebeling in der TAZ ihre Rezension. Assani-Razaki schildere die individuellen inneren und Ă€ußeren Erfahrungen seiner fĂŒnf Figuren aus vier Perspektiven ĂŒber eine jahrzehntelange Zeitspanne bis kurz nach der Jahrtausendwende. Nur Iman erhalte keine eigene Stimme, sondern werde von den anderen „von außen“ beschrieben. Implizit ohne Analyse zeigten sich Spuren des EuropĂ€ischen Kolonialismus und der politischen und sozioökonomischen VerhĂ€ltnisse danach, die sich in die „Selbstbilder eingeschrieben“ hĂ€tten. Der Autor verwendet, so Eberling, in seinem Roman eine klare, knappe Sprache, ohne viele Zwischentöne. Einen „großen Reiz“ der „lebendig“ erscheinenden Figurenzeichnung, die nur am Ende durch immer neue Wendungen unĂŒbersichtlich wird, macht fĂŒr Eberling die „Bildhaftigkeit“ der miteinander verbundenen, aber durch Vielstimmigkeit gebrochenen Beschreibungen von GefĂŒhlen und Wahrnehmungen, von Liebe und Verrat aus.cite-ref-16[16]

In der Neuen ZĂŒrcher Zeitungcite-ref-17[17] hebt Bernadette Conrad die psychologisch genau gezeichneten Charaktere in ihrer WidersprĂŒchlichkeit hervor:

„(Der Autor hat) "seine Figuren so glaubhaft gestaltet, dass man zu verstehen meint, warum sie nun fast zerstören, was sie doch am meisten lieben. (Sie haben) kein Instrumentarium, um mit Zuneigung umzugehen und Freundschaft zu erhalten... Vor allem diese psychische und emotionale Dimension ist es, fĂŒr die sich der Autor in seinem packenden, souverĂ€n erzĂ€hlten DebĂŒtroman interessiert. 
 Er schickt seine Figuren ins Offene.“

–

Bernadette Conrad, NZZ vom 8. MĂ€rz 2014

Sophie Sumburane betont im LitMag, der Literatursparte von CULTurMAG Hamburg, die Offenheit des Romans, der durchaus keine abschließende Lösung bietet und den Leser zum Nachdenken bringt:

„Der Leser wird entlassen, allein mit den losen FĂ€den der Lebensgeschichten. ‚Iman‘ ist ein wundervolles Buch, das so viele afrikanische Probleme aufgreift, wie kaum ein anderes. Nicht alle Probleme sind hausgemacht; aber ĂŒber allem, was die Figuren tun, schwebt der Geist der ehemaligen Kolonialzeit und die Frage: wie wĂ€re das Leben verlaufen, wenn, ja wenn man nur in einem anderen Land geboren worden wĂ€re?“

–

Sophie Sumburane auf CULTurMAG, 5. MĂ€rz 2014

Textausschnitte, Informationen ĂŒber Autor und Werk und eine positive Beurteilung verbindet Hendrik Heinze im Bayerischen Rundfunk. Den „starke(n), gut zu lesende(n) Roman“ habe der Autor „in schnörkelloser Sprache“ mit „reicher Handlung“ und „geschickten Perspektivwechseln“ geschrieben. Obwohl seine Protagonisten versuchen ihr Leben selbst zu bestimmen, zeige Assani-Razaki die „brutale Auswegslosigkeit“, unabhĂ€ngig davon, wie sehr sie sich anstrengen, ihr Leben zu verĂ€ndern. Die Trostlosigkeit bietet wenige Chancen auf „eigenes noch so kleines StĂŒck vom GlĂŒck“.cite-ref-18[18]

Katharina Göbler sieht, in Die Zeit, im Roman „Iman“ vor allem die literarische Darstellung einer alles durchdringenden und ĂŒberformenden Gewalt in Afrika:

„Das, was in Postkolonialismus-Debatten theoretisch 
 behandelt wird: Selbstbestimmung, Emanzipation, Tradition, wird in diesem Buch auf alltĂ€gliche und oft grausame Weise sicht- und hörbar. Die Seufzer und WutausbrĂŒche, LiebeserklĂ€rungen und Angstschreie fließen in einen Chor wenig harmonischer Stimmen zusammen, aus dem Schicksale herauszuhören sind, aber keine Melodie; und schon gar keine politisch korrekte Botschaft. 
 Eine Geschichte der Wut, der Ohnmacht, eine Geschichte ĂŒber viele.“

–

"Eine Frau ohne Mann ist wertlos". Göbler, Die Zeit – Beilage: Literatur Spezial zur Leipziger Messe, 13. MĂ€rz 2014

In der Kultursendung Aspekte des ZDF wurden Autor, Herkunftsland und Buch kurz vorgestellt. Der Autor stelle durch seine drei Generationen angehörenden Figuren die Fragen nach der „Macht der Hautfarbe“, dem Glauben, der Gewalt und der „Finsternis menschlicher Herzen“. Bis ans Ende fiebere der Leser mit, ob Iman einen Ausweg finden wird.cite-ref-19[19]

WĂ€hrend der Leipziger Buchmesse 2014, auf der ebenfalls eine Lesung aus Iman auf dem Programm stand,cite-ref-20[20] interviewte Christhard LĂ€pple Ryad Assani-Razaki ausfĂŒhrlich im Format Das Blaue Sofa (Club Bertelsmann, Deutschlandradio Kultur und ZDF) und sprach eine Buchempfehlung aus.cite-ref-21[21] Auf die Frage, ob er weiter als Informatiker arbeiten wolle, wenn er ein erfolgreicher Schriftsteller geworden sei, antwortete Assani-Razaki, es sei ihm wichtig im realen Alltagsleben zu bestehen und gleichzeitig Geschichten ĂŒber die Lebenswirklichkeit von Menschen zu sammeln und fiktional umzusetzen. Iman sei ein Buch ĂŒber Menschen, die sich nach Freiheit sehnen. Mehrmals betont er die KomplexitĂ€t der Situation in Benin. So seien arme Eltern, die ein Kind in die Stadt gegen Geld abgeben, nicht in jedem Fall grausam, sondern erhofften sich teilweise eine handwerkliche Ausbildung fĂŒr ihre Kinder, und nicht jedes Kind, das Dienstleistungen gegen Geld erbringe, sei von Kindersklaverei betroffen. „TrĂ€ume sind ein Luxus, wenn es nur ums Überleben geht.“ In dieser extremen existenziellen Lage gibt es, so Assani-Razaki, nur zwei Möglichkeiten: „Entweder ich bin tot oder glĂŒcklich.“ In Teilen Afrikas herrsche das Vorurteil, dass die einzige Chance zum Überleben, zur Erlangung von WĂŒrde und Freiheit in Europa liege. Doch Europa sei nicht das Land der TrĂ€ume, sondern „ein normaler Ort“, kein Paradies. Die FlĂŒchtlinge mit „fremden schwarzen Gesichtern“ sind Menschen, kein „MĂŒll“ ohne individuelle Geschichten. Er wolle einzelne schwarze Gesichter zeigen, ihren gesamten Kosmos.cite-ref-22[22]

Simon Grimm hebt im „Logbuch“ des Kreuzer-Magazins Leipzig, der Sonderausgabe zur Buchmesse, den politisch-historischen Bezug des Buchs hervor:

„Stark ist der souverĂ€ne Umgang Assani-Razakis mit dem Aufeinandertreffen von Schwarzen und Weißen in einem postkolonialen Zusammenhang. Die differenzierten Perspektiven der schwarzen Protagonisten erscheinen allesamt nachvollziehbar, diecite-ref-23[23] pauschale Ablehnung der (ehemaligen) UnterdrĂŒcker ebenso wie das Streben (sc. Imans), einen ‚weißen‘ Lebensentwurf zu dem eigenen zu machen und sein GlĂŒck in Europa zu suchen“

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Grimm, Logbuch, Leipzig, MĂ€rz 2014, S. 8

Grimm kritisiert: so, wie das Umschlagen der Emotionen in Gewalt zwischen den Drei gegen Ende des Romans und die zeitweise Mitwirkung der beiden Jungen in brutalen Gangs dargestellt sind, wirke das auf ihn stellenweise unbeholfen und sei zu spĂ€t eingefĂŒhrt. Das sei schade, da diese Entwicklungen eine tragende SĂ€ule des Schluss-Dramas sind.cite-ref-24[24]

Auf Radioeins Berlin hielt Gesa Ufer fest, das Buch sei sprachlich trotz der Gewaltszenen gut lesbar. Die Kinder blieben erstaunlich lange „moralisch unversehrt“. Der Filmemacher Detlev Buck unterstreicht in derselben Sendung, besonders habe ihn beeindruckt, dass die drei Hauptfiguren auf ihre je unterschiedliche Weise Kraft zeigten sowie Glaube und Hoffnung auf VerĂ€nderung ausdrĂŒckten.cite-ref-25[25]

Der TĂŒbinger Romanist Niklas Bender thematisiert in der FAZcite-ref-26[26] die Generationen umfassende Gewalt in Afrika, beschrieben in „hautnaher AuthentizitĂ€t“. Von den UnabhĂ€ngigkeitskĂ€mpfen der 1960er Jahre ĂŒber die Terrorregime der Zwischenzeit bis heute sehen wir eine „Ahnenreihe von UnglĂŒck und KĂ€lte“. Die anfangs erlittene Gewalt nistet sich in Toumanis Körper ein und bricht am Ende des Buchs immer stĂ€rker hervor. Bande der Freundschaft und der Liebe, aber auch des Hasses verbinden die drei Hauptfiguren, allein Alissa vermag dem Elend lĂ€ngerfristig eine Portion GlĂŒck abzugewinnen. In Toumanis destruktivem Verhalten zeigen sich selbstzerstörerische Elemente, die Gewalt ist tief und dauerhaft in seiner Person gegrĂŒndet, ja, sie wird zu einem „Teil der GlĂŒckssuche“.

„(Der Roman ermuntert dazu,) den kĂ€mpfenden und leidenden Figuren allgemeine Bedeutung abzugewinnen. So mysteriös Iman, Toumani und Alissa sich und dem Leser mitunter erscheinen, so universell ist ihr Schicksal. Die Spannung zwischen RĂ€tsel und Erkenntnis: das ist begeisternde Literatur!“

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Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. April 2014, S. 10

Die Illustrierte Stern hebt die Fluchtmotivation hervor:

„"Iman" erzĂ€hlt, was FlĂŒchtlinge nach Europa treibt. Ein ergreifender, trauriger, spannender Roman. Und nach der Tragödie von Lampedusa immer wieder aktuell.“

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N.N. in: Stern, Nr. 17, 16. April 2014, S. 133

Die Rezensentin Jutta Person, selbst eine Autorin, lobt in der SĂŒddeutschen Zeitung die „schnörkelose“ Übersetzung ins Deutsche durch Sonja Finck, die den Gefahren des Kitsches trotze. Der Autor zeige in seinem „atemberaubenden DebĂŒtroman“ in lakonischer, aber komplexer Sprache die RealitĂ€t einer von Armut, Patriarchat und Religion geprĂ€gten Gesellschaft, in der die Frau vor allem als Trösterin des Mannes und als Mutter seiner Kinder gesehen werde. Doch „man (hĂ€tte) viel verloren, lĂ€se man diesen Roman nur als Dokument einer sozialen RealitĂ€t, die in weitmöglicher Ferne vom satten Europa liegt.“ Die „eurozentristische Beurteilungs-, Bemitleidungs- und Empörungsmaschine“ bediene der Autor nicht.cite-ref-27[27]

In der Rubrik Das politische Buch, in der Zeitung des Bundestages, Das Parlament, vom 7. Juli 2014 erschien eine Empfehlung des Romans von Johanna Metz. „Iman erzĂ€hlt, was Menschen dazu bewegen kann, ĂŒbers Meer nach Europa zu fliehen.“cite-ref-28[28] Metz betont, wie die Überschrift auch sagt, den Aspekt der Emigration aus Afrika.

Ehrungen

‱ 2009: Trillium Book Award fĂŒr Deux cercles
‱ 2011: Iman erhielt den Prix Robert-Cliche fĂŒr den besten DebĂŒt-Roman des frankophonen Kanada
‱ 2012: Iman auf der Shortlist Canada Council for the Arts announces the 2012 Governor General's Literary Award Finalists, Archiv bei Bibliothùque et Archives Canada, wahlweise auch in Franz.

Quellen

BĂŒcher und Kurzgeschichten

‱ Ryad Assani-Razaki: Deux cercles. Vlb Ă©diteur, MontrĂ©al 2009
‱ Ryad Assani-Razaki: La main d'Iman. L'Hexagone, MontrĂ©al 2011, ISBN 978-2-89006-941-1; wieder Liana Levi, Paris 2013, ISBN 978-2-86746-647-2.cite-ref-29[29]

‱ Iman. Übers. Sonja Finck, Wagenbach, Berlin 2014, ISBN 978-3-8031-3254-3 Auch als E-Book

‱ Ryad Assani-Raziki: Olaosanmi, Übers. Sonja Finck, in: Annette Wassermann Hg.: L’amour toujours – toujours l’amour? Junge französische Liebesgeschichten. Wagenbach, Berlin 2017, ISBN 978-3-8031-2776-1, S. 65–84

Webtexte

‱ Ryad Assani-Razaki: Auszug aus „Iman“ (2011) in französischer Sprache. 17 Seiten
‱ Ryad Assani-Razaki: SĂ©rie littĂ©raire: „Le sang – Habibti, une nouvelle inĂ©dite,“. 12. November 2013. Eine bisher unveröffentlichte ErzĂ€hlung des Autors zum Themenkreis „Blut“. In Französisch

Interviews und GesprÀche

‱ Ryad Assani-Razaki, Gesa Ufer, Frank Meyer zu „Iman“ (Memento vom 7. April 2014 im Internet Archive). Übersetzung aus d. Franz. Sonja Finck. In: Die Literatur-Agenten. Radioeins Berlin, Sendung zur Lesung im Heimathafen Neukölln am 11. MĂ€rz 2014, 16. MĂ€rz 2014, ab 18.00 Uhr (Audiodatei 28.30 – 34.40 Min. der Sendung)
‱ Ryad Assani-Razaki auf dem „Blauen Sofa“. Christhard LĂ€pple spricht auf der Leipziger Buchmesse mit dem Autor ĂŒber sein neues Buch „Iman“. 15. MĂ€rz 2014, ZDF-Mediathek, Video (29,5 Min.)
‱ Interview mit dem Autor zu Iman, in Paris, Video (4 Min.), (franz.)
‱ Im GesprĂ€ch: Cordelia Strube und Ryad Assani-Razaki zum Schreiben von Literatur. Brad Frenette, National Post (Canada), 23. Juni 2010 (engl.)
‱ „Ich BIN die Kolonisierung – Moi, je SUIS la colonisation“ Zweisprachige Audiodatei, dt./frz. aus der Autorenlesung in Freiburg zu „Iman“ am 13. MĂ€rz 2014, Radio Dreyeckland, 18. MĂ€rz 2014, 6 Min.

Mediale Rezeption „Deux cercles“ (2009)

‱ Jean-Luc Doumont: „Deux cercles“ de Ryad Assani-Razaki. Rezension von „Deux cercles“. Made in Quebec Wordpress, 20. Juni 2009 (franz.)
‱ Artists in the Greater Toronto Area: Ryad Assani-Razaki is telling our migration stories, von Leah Sandals; ĂŒber „Deux cercles“, die Entstehung, die Schreibmotivation des Autors. 13. Juli 2011 (engl.)

Mediale Rezeption „La main d'Iman“ (2011), „Iman“ (2014)

‱ JosĂ©e Lapointe: Ryad Assani-Razaki: le rĂȘve d'ailleurs. La Presse Canada (Kultur) online, 26. August 2011 (franz.)
‱ Reportage mit und ĂŒber Ryad Assani-Razak; (insbesondere ĂŒber Iman) von Jocelyne Allard, Radio Canada, frankokanadisches Fernsehen, 25. November 2012. Video, 8 Min, (franz.)
‱ Buchrezension: „Dort sterben oder hier nicht leben können“ in französischer Sprache, aus Anlass des Festivals „Etonnants Voyageurs“, 18. – 20. Mai 2013 in Saint-Malo, Frankreich
‱ Peter Pisa: Der Bub kostete 23 Euro. Ryad Assani-Razakis Schrei aus Afrika verrĂ€t, warum Menschen trotz Warnung nach Europa flĂŒchten. Kurier.at, 21. Januar 2014
‱ Annemarie Stoltenberg: Verraten und verkauft (Memento vom 11. MĂ€rz 2014 im Internet Archive). Buchtipps. NDR, 28. Januar 2014, zu „Iman“
‱ Thomas Andre: Geschichte einer Flucht aus Afrika: Die Welt liegt jenseits des Ozeans. Rezension in Der Spiegel, 31. Januar 2014, zu „Iman“
‱ Carsten Hueck: Roman. Starke Herzen verletzte Seelen. Ryad Assani-Razaki: „Iman“. Rezension auf Deutschlandradio, Kultur, 24. Februar 2014 (mit Audiodatei)
‱ Ruth RenĂ©e Reif: „Der Traum der Afrikaner ist Afrika.“ Sein erster Roman handelt von Straßenkindern und von der Gewalt, die sie umgibt, in Tages-Anzeiger, 18. Februar 2014cite-ref-30[30]

‱ dieselbe: Interview in, „MĂŒnchner Feuilleton. Kultur, Kritik, Kontroversen“, MĂ€rz 2014

‱ Ulrich RĂŒdenauer: Global Literature. Ein Speer aus tiefer Vergangenheit. Rezension in Der Tagesspiegel, Kultur, 1. MĂ€rz 2014

‱ dsb.: Angst in Afrika. Kölner Stadt-Anzeiger, Magazin, 7. MĂ€rz 2014
‱ dsb.: Keiner kommt ohne Wunden davon. Der gebĂŒrtige Afrikaner Ryad Assani-Razaki hat seinen DebĂŒtroman „Iman“ ĂŒber das Schicksal von FlĂŒchtlingen geschrieben. Badische Zeitung, 11. MĂ€rz 2014 (mit Hinweis auf die Autorenlesung in Freiburg)

‱ Sophie Sumburane: Flucht oder: Zukunft in der Heimat?. Rezension auf CULTurMag, 5. MĂ€rz 2014cite-ref-31[31]
‱ Bernadette Conrad: Ryad Assani-Razakis packendes DebĂŒt: Wer hat ein Recht auf GlĂŒck?, Neue ZĂŒrcher Zeitung, Kultur, 8. MĂ€rz 2014, zu „Iman“
‱ Hendrik Heinze: Roman eines FlĂŒchtlings. „Iman“ von Ryad Assani-Razaki (Memento vom 15. MĂ€rz 2014 im Internet Archive). Rezension mit Textausschnitten. Bayerischer Rundfunk 2, Kulturwelt. 10. MĂ€rz 2014, Audiodatei (4 Min.)
‱ Horror und Magie Afrikas. Das Buch „Iman“. ZDF Mediathek, Sendung Aspekte, 14. MĂ€rz 2014, Videodatei (1,11 Min.)
‱ Dialog der Perspektiven. Ryad Assani-Razaki las aus „Iman“ im Buchladen Osterstraße (Hamburg) am 17. MĂ€rz 2014. Moderation, Übersetzung und Lesung des dt. Textes: Sonja Finck. Buecher-Logbuch, 18. MĂ€rz 2014
‱ Niklas Bender: Gruppenbild mit UnglĂŒck. Ryad Assani-Razaki beschreibt Afrikas Gegenwart. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. April 2014, Rubrik: Literatur und Sachbuch, S. 10.
‱ Simon Grimm: „Was kannst du dir leisten, zu wollen?“ Brutal aktuell: der Roman „Iman“. In: Kreuzer Magazin. Logbuch. Beilage zur Leipziger Buchmesse, 2014, S. 8.
‱ Johanna Metz: Bloß weg. Egal, was es kostet. „Iman“ erzĂ€hlt, was Menschen dazu bewegen kann, ĂŒbers Meer nach Europa zu fliehen, in Das Parlament, Bereich: Das politische Buch. Hg. Deutscher Bundestag. Nr. 28–30, 7. Juli 2014 Bloß weg. Egal, was es kostet. Roman. (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)

Lesereise zu „Iman“ im deutschsprachigen Raum, MĂ€rz 2014

‱ Die Regierung der Provinz Quebec stellt das Buch und die Stationen der Lesereise auf ihrer Website vor (Memento vom 9. MĂ€rz 2014 im Internet Archive), (deutsch)
‱ Der Autor im Literaturhaus ZĂŒrich, 10. MĂ€rz 2014
‱ Der Autor im Centre Culturel Français Freiburg (Memento vom 10. April 2014 im Internet Archive), Moderation und Übersetzung: Sonja Finck, Lesung des dt. Textes Corinna Henselmann. Veranstaltung: LiteraturbĂŒro Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Carl Schurz Haus, Informationszentrum 3. Welt und Institut Français Freiburg, 13. MĂ€rz 2014
‱ Buchmesse International Spezial, der Autor auf der Leipziger Buchmesse 2014, 16. MĂ€rz, v. a. zu „Iman“
‱ Der Autor (Memento vom 6. MĂ€rz 2014 im Internet Archive) im Heine Haus (DĂŒsseldorf), mit UnterstĂŒtzung durch das Institut français, 19. MĂ€rz 2014. Moderation David Eisermann, Übersetzung und ErlĂ€uterung Sonja Finck, Lesung des deutschen Textes Rudolf MĂŒller

Weblinks

‱ Literatur von und ĂŒber Ryad Assani-Razaki im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Assani-Razaki.html Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Ryad Assani-Razaki bei Perlentaucher
‱ Website des Autors, in Franz. oder Englisch
‱ Leseprobe, aus Iman
‱ "Iman" im Katalog "Aurora" der Kanadischen Nationalbibliothek: Bibliothùque et Archives Canada BAC / Library and Archives Canada

Ähnliche Thematik

‱ Fatou Diome: Der Bauch des Ozeans. Diogenes, ZĂŒrich 2004 u. ö, ISBN 3-257-06445-4 (Emigration eines Jungen aus Afrika)

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ In der Übersetzung von Sonja Finck im Wagenbach-Verlag.
cite-note-22. ↑ Jocelyne Allard: Ryad Assani-Razaki (Memento des Originals vom 14. MĂ€rz 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ici.radio-canada.ca. Reportage mit und ĂŒber Ryad Assani-Razaki (insbesondere Iman), Radio Canada, frankokanadisches Fernsehen, 25. November 2012 (Video 8 Min.)
cite-note-33. ↑ JosĂ©e Lapointe: Ryad Assani-Razaki: le rĂȘve d'ailleurs. La Presse Canada (Kultur) online, 26. August 2011 (franz.)
cite-note-44. ↑ Ryad Assani-Razaki auf dem „Blauen Sofa“. Christhard LĂ€pple spricht auf der Leipziger Buchmesse mit dem Autor ĂŒber sein neues Buch „Iman“. 15. MĂ€rz 2014, ZDF-Mediathek, Video (29,5 Min.), abgerufen am 17. MĂ€rz 2014.
cite-note-55. ↑ Jean-Luc Doumont: „Deux cercles“ de Ryad Assani-Razaki. Made in Quebec Wordpress, 20. Juni 2009 (franz.)
cite-note-66. ↑ JosĂ©e Lapointe: Ryad Assani-Razaki: le rĂȘve d'ailleurs. La Presse Canada (Kultur) online, 26. August 2011 (franz.) Eigene Übersetzung aus dem Franz.
cite-note-77. ↑ Ryad Assani-Razaki und Sonja Finck am 19. MĂ€rz wĂ€hrend der Autorenlesung im Heine Haus DĂŒsseldorf
cite-note-88. ↑ Zitat nach N. N., Rezension (Memento des Originals vom 10. MĂ€rz 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kurier.at im Kurier, Wien, 21. Februar 2014. Das Zitat aus dem Buch, S. 236.
cite-note-99. ↑ Verlag Klaus Wagenbach – Iman mit UnterstĂŒtzung durch die Vertretung der Regierung von QuĂ©bec. Die Regierung der Provinz QuĂ©bec stellt das Buch auf ihrer Website vor (Memento vom 9. MĂ€rz 2014 im Internet Archive) (in Deutsch)
cite-note-1010. ↑ Ryad Assani-Razaki auf dem „Blauen Sofa“. Christhard LĂ€pple spricht auf der Leipziger Buchmesse mit dem Autor ĂŒber sein neues Buch „Iman“. 15. MĂ€rz 2014, ZDF-Mediathek, Video (29,5 Min.), abgerufen am 17. MĂ€rz 2014.
cite-note-1111. ↑ Ryad Assani-Razaki, Gesa Ufer, Frank Meyer zu „Iman“ (Memento vom 7. April 2014 im Internet Archive). Übersetzung aus dem Französischen Sonja Finck. In: Die Literatur-Agenten. Radioeins Berlin, zur Autorenlesung im Kulturzentrum naTO im Rahmen des Lesefestivals „Leipzig liest“ der Leipziger Buchmesse am 15. MĂ€rz 2014, gesendet am 16. MĂ€rz 2014, ab 18.00 Uhr (Audiodatei 28.30 – 34.40 Min. der Sendung)
cite-note-1212. ↑ Schutzumschlag Iman. Wagenbach, Berlin 2014.
cite-note-1313. ↑ siehe die Weblinks und Anmerkungen
cite-note-1414. ↑ Peter Pisa: Der Bub kostete 23 Euro. Ryad Assani-Razakis Schrei aus Afrika verrĂ€t, warum Menschen trotz Warnung nach Europa flĂŒchten (Memento des Originals vom 10. MĂ€rz 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kurier.at. Kurier.at, 21. Januar 2014.
cite-note-1515. ↑ Thomas Andre: Geschichte einer Flucht aus Afrika: Die Welt liegt jenseits des Ozeans. Rezension bei Der Spiegel, 31. Januar 2014.
cite-note-1616. ↑ Carola Ebeling: Die Jugend des Auswanderes. TAZ, 11. MĂ€rz 2014, S. 17.
cite-note-1717. ↑ am 8. MĂ€rz 2014; in Kurzform auch bei Perlentaucher
cite-note-1818. ↑ Hendrik Heinze: Roman eines FlĂŒchtlings. „Iman“ von Ryad Assani-Razaki (Memento vom 15. MĂ€rz 2014 im Internet Archive). Rezension mit Textausschnitten. Bayerischer Rundfunk 2, Kulturwelt. 10. MĂ€rz 2014 (Audiodatei, ca. 4 Min.)
cite-note-1919. ↑ Horror und Magie Afrikas. Das Buch „Iman“ (Memento vom 14. MĂ€rz 2014 im Internet Archive). ZDF Mediathek, Sendung Aspekte, 14. MĂ€rz 2014, Videodatei (1,11 Min.), mit Aussagen des Autors
cite-note-2020. ↑ Sprecher Denis Abrahams, Audio 6 Minuten und Sprecher Denis Abrahams, Audio 4 Min., Lesung am 15. MĂ€rz 2014.
cite-note-2121. ↑ Das Video wurde am 15. MĂ€rz 2014 in die ZDF-Mediathek eingestellt.
cite-note-2222. ↑ Ryad Assani-Razaki auf dem „Blauen Sofa“. Christhard LĂ€pple spricht auf der Leipziger Buchmesse mit dem Autor ĂŒber sein neues Buch „Iman“. 15. MĂ€rz 2014, ZDF-Mediathek, Video (29,5 Min.), abgerufen am 17. MĂ€rz 2014.
cite-note-2323. ↑ gemeint: ihre
cite-note-2424. ↑ Simon Grimm: „Was kannst du dir leisten, zu wollen?“ Brutal aktuell: der Roman „Iman“, in „Kreuzer Magazin. Logbuch.“ Beilage zur Leipziger Buchmesse 2014, S. 8.
cite-note-2525. ↑ Ryad Assani-Razaki, Gesa Ufer, Frank Mayer zu „Iman“ (Memento vom 7. April 2014 im Internet Archive). In: Die Literatur-Agenten. Radioeins Berlin, Sendung zur Lesung wĂ€hrend der Leipziger Buchmesse am 15. MĂ€rz 2014, gesendet am 16. MĂ€rz 2014, ab 18.00 Uhr (Audiodatei 28.30 – 34.40 Min., darin O-Ton Detlev Buck, 33.15 – 33.50 Min. der Sendung)
cite-note-2626. ↑ Niklas Bender: Gruppenbild mit UnglĂŒck. Ryad Assani-Razaki beschreibt Afrikas Gegenwart. FAZ 1. April 2014, S. 10.
cite-note-2727. ↑ Jutta Person: Die MitgefĂŒhl-Maschine. Ryad Assani-Razakis DebĂŒtroman Iman erzĂ€hlt die atemberaubende Geschichte dreier Jugendlicher in Westafrika, die ihr UnglĂŒck abschĂŒtteln wollen. In: SĂŒddeutsche Zeitung, 17./18. Mai 2014, Feuilleton
cite-note-2828. ↑ Johanna Metz: Bloß weg. Egal, was es kostet. Roman. (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive), in: Das Parlament. 7. Juli 2014.
cite-note-2929. ↑ Auszug siehe Weblinks. Auch als E-Book.
cite-note-3030. ↑ Ein ausfĂŒhrliches GesprĂ€ch mit Assani-Razaki
cite-note-3131. ↑ Sumburane betont die gegensĂ€tzlichen LebensentwĂŒrfe der zwei mĂ€nnlichen Protagonisten in „Iman“